Innovationen

Gasnetz Hamburg unterstützt die Energiewende im Norden

Als Hamburger Unternehmen stehen wir hinter den Klima- und Umweltschutzzielen der Stadt. Wir kümmern uns beispielsweise auch um die Einspeisung alternativer Gase in unser Erdgasnetz. So speist das Klärwerk Köhlbrandhöft der Hamburg Wasser jährlich so viel Biogas in das Gasnetz ein, dass damit rund 1.000 Einfamilienhäuser versorgt werden können.

 

Auf dem neusten Stand der Wissenschaft: unsere Forschungsprojekte

Für den Transport erneuerbarer Energien sind in der Metropolregion innovative Lösungen notwendig. Gerade in Norddeutschland muss die hohe aber schwankende Einspeisung von Windstrom aufgefangen werden. An Forschungsprojekten beteiligt, untersuchen wir neue Möglichkeiten der Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung.

mySMARTLife: Modellprojekt für eine energie- und ressourceneffiziente Stadt

Wärme aus Wasserstoff in Bergedorf

Power to Gas: Schlüsseltechnologie für die Energiewende

Die Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff und dessen Einspeisung in das Erdgasnetz gilt als eine der Schlüsseltechnologien für die Energiewende. Wir forschen bereits seit vielen Jahren auf diesem Gebiet und unterstützen im Rahmen verschiedener Power to Gas-Aktivitäten die Speicherung von überschüssigem Windstrom im Hamburger Erdgasnetz. So wird ganz Hamburg zur Speicherstadt.

Köhlbrandhöft (Biogaseinspeisung)

Das Hamburger Gasnetz wird grün. Aus dem Klärwerk Köhlbrandhöft nehmen wir Bio-Methan in unser Netz auf und stellen es unseren Kunden zur Verfügung. Seit 2011 speist Hamburg Wasser rund 20 Millionen Kilowattstunden pro Jahr ein – damit können rund 1.000 Haushalte versorgt werden. Unsere Aufbereitungsanlage sorgt dafür, dass dieses Gas alle Eigenschaften von Erdgas besitzt.

Gasübernahmestation Reitbrook

Zum Wohle unserer Kundinnen und Kunden beziehen wir unser Gas von verschiedenen vorgelagerten Netzbetreibern. Über unsere Gasübernahmestation in Hamburg-Reitbrook besteht sogar eine Verbindung zum Erdgasspeicher Kraak in Mecklenburg-Vorpommern. Somit ist die Gasversorgung gleich mehrfach abgesichert – damit Hamburg weiter Gas geben kann.

Elektrolysestack

In Hamburg-Reitbrook haben wir über Jahre das Power-to-Gas-Verfahren erfolgreich getestet. Das Prinzip ist einfach: Ist zu viel Strom aus erneuerbaren Energien vorhanden, wird er per Elektrolyse in synthetisches Gas umgewandelt, in das Gasnetz eingespeist und deutschlandweit transportiert. Denn das Gasnetz wirkt im Rahmen der Energiewende als Puffer für schwankende Grünstromerzeugung.

1 / 3