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Wettkampf der Wasserstoff-Boote

Hamburgs Schulen auf „Mission H2orizont“

• Brennstoffzellen im Mittelpunkt des Konstruktionswettbewerbs
• Spannende Wettläufe vor Erlebnislabor „MINTarium“ 
• Preisträger in sieben Kategorien gekürt

Hamburg-Mümmelmannsberg. Die „Fridays for Future“ zeigen die Bedeutung, die Klimaschutz für junge Hamburger hat. Doch beim Wettbewerb „Mission H2orizont“ erlebten jetzt rund 60 Schülerinnen und Schüler, wie Klimaschutz konkret funktionieren kann. 18 selbst konstruierte Modellboote gingen bei dem Ereignis an den Start – angetrieben von Brennstoffzellen mit CO2-neutralem Wasserstoff.  

Die Schüler der Mittel- und Oberstufe mussten bei dem Wettbewerb Herausforderungen lösen, die sehr viel mit der Energiewende zu tun haben: Die Energie an Bord der Schiffe ist Wasserstoff, der als Strom wirkt: Eine Mini-Brennstoffzelle wandelt das Gas in Strom, der den elektrischen Antriebsmotor speist. Mit den Booten lieferten sich die Schülerinnen und Schüler spannende Rennen in einem 10 Meter langen Wasserbecken vor dem Erlebnislabor „MINTarium“ in Mümmelmannsberg. Die Einrichtung betreibt das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Das LI hatte zusammen mit dem städtischen Infrastrukturbetreiber Gasnetz Hamburg zu dem Wettbewerb aufgerufen.

Am schnellsten waren die Boote der St. Ansgar-Schule "Big Nano" in der Oberstufe und der Frachter des Mittelstufen-Teams "Machbar" aus der Max-Brauer-Schule. Siegerinnen der Herzen waren aber drei Siebtklässlerinnen des Gymansiums Allermöhe. Ihr liebevoll ausgestatteter und technisch aufwändig konstruierter Katamaran "Wasserflitzer" kam als zweitschnellstes Boot ins Ziel, erhielt aber zusätzlich den Preis für das kreativste Boot.     

„Das Thema Klimaschutz ist längst bei den jungen Menschen angekommen“, sagt Udo Bottlaender, Technischer Geschäftsführer bei Gasnetz Hamburg. „Bei Mission H2orizont geben wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Schlüsseltechnologien der Energiewende wie die Brennstoffzelle in der Praxis einzusetzen und mit kreativen Ideen daraus Lösungen zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, wie viel Spaß der ganz praktische Umgang mit Klimaschutz-Technik machen kann.“

Thomas Hagemann, Leiter des MINTariums sieht in dem Wettbewerb vor allem eine gute Orientierung für die Schülerinnen und Schüler. „Wer hier sein Talent bei Konstruktion und handwerklicher Umsetzung entdeckt, bekommt eine Vorstellung von technischen Berufen“, so Hagemann. „So wird die Energiewende auch als spannendes Berufsfeld erfahrbar. In diesem Zusammenhang ergänzt der Wettbewerb unser Programm im Erlebnislabor um eine interessante Facette.“

Pressefoto: Mädchen bauten kreativstes Boot

Mit ihrem "Wasserflitzer" fuhren drei Mittelstufenschülerinnen vom Gymnasium Allermöhe auf Rang 2. Zugleich wurde ihr Katamaran als kreativste Konstruktion ausgezeichnet.

Pressefoto: In der Mittelstufe gewann die Max-Brauer-Schule

Das Team "Machbar" von der Max-Brauer Schule siegte in der Kategorie Mittelstufe.

Pressefoto: Die Oberstufensieger der St. Ansgar-Schule mit ihrem Boot "Big Nano"

Schnell dank schlanker Rumpfform: Oberstufenschüler der St. Ansgar-Schule holten mit ihrem Boot "Big Nano" den ersten Preis.

Pressekontakt:

Bernd Eilitz 040 – 23 66 – 35 07