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Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni

Gasnetz Hamburg erinnert an soziale Tradition in 175-jähriger Geschichte

• Akzente für gesellschaftlichen Fortschritt in drei Jahrhunderten
• Jubiläumsjahr „175 Jahre Gasversorgung in Hamburg“
• Ausstellung von 17. August bis 3. September in der Rathaus-Diele

Hamburg. Beim „Tag der Daseinsfürsorge“ rückt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) am 23. Juni die Leistungen kommunaler Unternehmen in den Mittelpunkt. Gasnetz Hamburg erinnert an diesem Tag anlässlich seines Jubiläums „175 Jahre Gasversorgung in Hamburg“ an die eigene soziale Geschichte: Über drei Jahrhunderte haben das Unternehmen und seine Vorgänger in Hamburg Voraussetzung für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Stadt geschaffen und Akzente für Lebensqualität und gesellschaftlichen Fortschritt gesetzt. In einer Ausstellung in der Rathaus-Diele vom 17. August bis zum 23. September zeichnet Gasnetz Hamburg seine Geschichte und seine Rolle in der Daseinsvorsorge über die vergangenen 175 Jahre nach.

Mit der Forderung nach einer öffentlichen Straßenbeleuchtung fiel 1844 in Hamburg der Startschuss für den Bau einer Gasversorgung. Hamburg engagiert sich finanziell an der Gas-Compagnie: Bürgerinnen und Bürger zeichnen zwei Drittel der Aktien. Die Kämmerei der Stadt schreibt im Vertrag fest, das neue Gaslicht müsse mindestens doppelt so hell leuchten wie die bisherigen Öllampen. Schon 1891 übernimmt die Stadt die Führung der Gaswerke und gestaltet damit einen Energieversorger für die in der Industrialisierung aufblühende Stadt.

In der Weimarer Republik steigen die Hamburger Gaswerke zum modernsten und produktivste Gasversorger Deutschlands auf. Die Fernversorgung von Teilen Schleswig-Holsteins und Niedersachsens hatte neue Märkte geöffnet. Die Gaspreise sinken, die Löhne steigen. Betriebsrat und Gewerkschaft handeln 1928 den ersten Haustarifvertrag aus. Unfallverhütung, Betriebshygiene mit besseren Sanitäranlagen, Aufenthaltsräume und der Ausbau der Kantinen sorgen jetzt für Sicherheit und Komfort. Im Mitarbeiter-Erholungsheim „Senator-Heinrich-Schumann-Haus“ in Malente locken sogar Freizeitangebote.

Seit 2018 ist das Unternehmen wieder in städtischer Hand und beschäftigt rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam mit den rekommunalierten Strom- und Wärmenetzen spielt Gasnetz Hamburg heute eine wichtige Rolle bei den Energiewende- und Klimaschutzplänen der Stadt. Das Unternehmen engagiert sich bei der Inklusion behinderter Menschen und als wichtiges Ausbildungsunternehmen. Bereits 1978 hatte das Vorgängerunternehmen Hein Gas gemeinsam mit der Stadt und anderen kommunalen Unternehmen das Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) gegründet. Die Integration sozial benachteiligte Jugendlicher und Berufschancen für Flüchtlinge spielen bis heute eine wichtige Rolle.

„Wir haben unser Jubiläumsjahr bewusst unter das Motto ‚175 Jahre Hamburg verbunden‘ gestellt“, sagt der technische Geschäftsführer Udo Bottlaender. „In unserer Rathausausstellung im Juli wollen wir zeigen, wie die Gasversorgung über 175 Jahre in der Daseinsvorsorge gewirkt hat und wie wir heute stolz an dieser Erfolgsgeschichte anknüpfen.“

„Indem wir gemeinsam mit den kommunalen Schwesterunternehmen nachhaltige Energielösungen für Hamburg schaffen, kann die wachsende Stadt ihren Weg erfolgreich fortsetzen“, sagt Christian Heine, kaufmännischer Geschäftsführer von Gasnetz Hamburg. „Als Partner der Stadt, ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft wollen wir die Zukunft gestalten.“

Pressefoto: Kompressoranlage Grasbrook 1954

Zuverlässige Versorgung gestern, heute und morgen: Arbeiter regeln 1954 in der Kompressoranlage Grasbrook den Gasdruck. Foto: Archiv Gasnetz Hamburg

Pressekontakt:

Bernd Eilitz, Tel.: 040 – 23 66 – 35 07