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Freiwillige Feuerwehren proben mit Gasnetz Hamburg den Ernstfall

28.05.2015

Kameraden aus der Metropolregion Hamburg zu Gast in der Feuerwehrakademie Hamburg. Löschen eines Gasbrandes wird geprobt. Experten von Gasnetz Hamburg informieren über richtiges Verhalten im Notfall.

Alarm auf dem Gelände der Feuerwehrakademie Hamburg in Hamburg-Billbrook: In einer technischen Baugrube hat sich Gas entzündet. Für die anwesenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus der Metropolregion Hamburg ist höchste Vorsicht geboten, um den Brand zu löschen.

Glücklicherweise handelte es sich nicht um einen Ernstfall, sondern nur um eine Übung. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Stormarn haben heute gemeinsam mit Gasnetz Hamburg das Löschen eines Gasbrandes geprobt. Der Netzbetreiber hatte hierfür die Freiwilligen Helfer in die Feuerwehrakademie Hamburg eingeladen. Hintergrund der Einladung war der große Gasschaden, der im Februar 2015 im schleswig-holsteinischen Delingsdorf im Zuge von Bauarbeiten aufgetreten war. Hier waren die Wehren aus der Metropolregion Hamburg im Einsatz. Glücklicherweise kam es dort zu keinem Brand, jedoch wurde durch diesen Vorfall allen Beteiligten bewusst, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist, sollte es zum Ernstfall kommen. „Mit den Feuerwehren in der Metropolregion verbindet uns eine enge Partnerschaft“, sagt Lars Jorga, Experte für Erdgas bei Gasnetz Hamburg. „Daher proben wir hier regelmäßig mit den Freiwilligen Feuerwehren den Ernstfall.“

Experten von Gasnetz Hamburg erläuterten den rund 50 Kameraden, worauf es beim Löschen eines Gasbrandes ankommt. So muss als erstes die betreffende Gasleitung abgesperrt werden, damit die Zufuhr von Brennstoff unterbleibt. Würde man die Flamme löschen, würde Brennstoff nachströmen und damit Explosionsgefahr eintreten. Sicherheitsmaßnahmen bei Gasaustritten wurden ebenfalls erläutert. Die Kameraden aus der Metropolregion Hamburg sind nun bestens für die Zukunft gerüstet.