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Gasnetz Hamburg sorgt für schnelle Störungsbeseitigung

02.03.2018

Mit nur 12 Sekunden Ausfallzeit belegt Hamburg einen Spitzenwert.

Einmal nicht richtig aufgepasst und der Bagger beschädigt eine Gasleitung. Jetzt muss es schnell gehen: Den Gasaustritt stoppen und die Leitung reparieren, um die Versorgung schnell wieder herzustellen. Die Spezialisten von Gasnetz Hamburg verstehen ihr Handwerk, bestätig auch die Bundesnetzagentur. Während 2016 im Bundesdurchschnitt jeder Erdgaskunde aufgrund von Störungen gut eine Minute ohne Gasversorgung war, waren Hamburger Erdgaskunden nur 12,4 Sekunden vom Netz. Zum Vergleich: Das ist sogar weniger Zeit, als der aktuelle Weltrekord über 110 Meter Hürdenlauf, der bei 12,8 Sekunden liegt.

Um dieses Ergebnis zu erreichen, setzt Gasnetz Hamburg auf das Know-how seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch auf geballte Technik. „Unsere Spezialisten setzen modernste Geräte ein, mit denen sie an Gasleitungen arbeiten können, während das Erdgas weiter fließt, und das selbst an Hochdruckleitungen“, sagt Michael Dammann, Leiter Netzdienste bei Gasnetz Hamburg. „Wir können kurzfristig Bypässe um Schadensstellen herumbauen, um dann den beschädigten Rohrabschnitt auszuwechseln.“

Eigentliches Ziel ist aber, dass es gar nicht erst zu Beschädigungen an Gasleitungen kommt. Dazu bietet Gasnetz Hamburg, in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft, Anfang jeden Jahres Tiefbaufirmen an, ihre Baggerfahrer zu schulen. Die Spezialisten von Gasnetz Hamburg zeigen hautnah, welche Gefahren entstehen können, wenn Gasleitungen beschädigt werden. Die an diesen Schulungen teilnehmenden Baggerfahrer gehen zukünftig vorsichtiger an ihre Arbeit. Dass diese Schulungen Früchte tragen, zeigt die Statistik. Seit vielen Jahren liegen die Ausfallzeiten in Hamburg deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.