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Erdgas riecht nach verfaulten Eiern

16.03.2018

Gasnetz Hamburg stellt Geruchstoff im Erdgas um

Gasnetz Hamburg wird ab Ende März dem Erdgas einen neuen Geruchstoff hinzufügen, der an früher erinnert. Erdgas hat früher nach verfaulten Eiern gerochen, erinnern sich die meisten Hamburgerinnen und Hamburger. Der Geruch stammt jedoch nicht vom Erdgas, das von Natur aus geruchlos ist, sondern vom zugefügten Geruchsstoff (Odoriermittel). Aus Umweltschutzgründen wechselten vor rund zehn Jahren die meisten norddeutschen Netzbetreiber auf ein anderes Odoriermittel, das einen sehr ätzend-synthetischen Alarmgeruch hatte.

In den letzten Jahren wurden nun Odoriermittel entwickelt und haben sich etabliert, die wieder an das Geruchsempfinden von früher erinnern, aber in deutlich geringeren Mengen dosiert werden können. Nach eigenen Versuchen, in kleineren abgeschlossenen Netzinseln, haben sich mehrere norddeutsche Netzbetreiber gemeinsam dazu entschlossen, eines dieser Odoriermittel einzuführen. Gemeinsam deshalb, um in einem möglichst großen geschlossenen Netzgebiet den gleichen Warngeruch einzusetzen. Wie auch das bisher eingesetzte Mittel hat auch das neue Odoriermittel ein sehr hohes Warnpotenzial.

„Der Warngeruch dient insbesondere dazu, in Gebäuden austretendes Gas wahrzunehmen“, erläutert Matthias Franke, Leiter Betrieb Verteilnetze bei Gasnetz Hamburg. „Deshalb wird dem Erdgas ausreichend Geruchsstoff zugeführt, dass auch kleinste Mengen austretenden Erdgases bemerkt werden.“ Sollten die Hamburgerinnen und Hamburger in Zukunft den Geruch von verfaulten Eiern wahrnehmen und nicht zuordnen können, so sollten sie umgehend die Störungsstelle von Gasnetz Hamburg, unter der Telefonnummer 040 / 5379 9398 anrufen. Die Experten von Gasnetz Hamburg kommen dann raus und beurteilen die Lage.

Sicheres Verhalten bei einem Gasgeruch:
• Bewahren Sie Ruhe.
• Keine elektrischen Schalter oder Klingeln betätigen.
• Öffnen Sie alle Fenster und Türen.
• Sorgen Sie für Durchzug. Erdgas ist leichter als Luft und steigt auf.
• Sollten Sie den Hauptgashahn gefahrlos erreichen können, so drehen Sie diesen zu.
• Vermeiden Sie offenes Feuer und elektrische Zündquellen.
• Benutzen Sie Ihr Telefon oder Ihr Handy nicht in geschlossenen Räumen.
• Warnen Sie andere Hausbewohner, ohne dabei eine elektrische Klingel zu benutzen.
• Verlassen Sie das Gebäude und den Gefahrenbereich.
• Sind die Räume im Gebäude nicht frei zugänglich, so verständigen Sie bitte die Polizei oder Feuerwehr in sicherem Abstand vom Gefahrenbereich.
• Bitte benachrichtigen Sie unseren Störungsdienst in sicherem Abstand vom Gefahrenbereich Tel.: 040-5379 9398