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Die etwas andere „Schatzsuche“

24.05.2018

Die Gasspürer von Gasnetz Hamburg sind ab sofort auf Hamburgs Straßen unterwegs.

Sucht der etwa nach Gold? Stephan Albers und seine Kollegen erhalten so manche verdutze Nachfrage, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen. Insgesamt sechs Gasspürer sind ab sofort auf Hamburgs Straßen unterwegs. Was aber wie eine Schatzsuche aussehen mag, ist tatsächlich ein wichtiger Einsatz für die Sicherheit der Hamburger Bürgerinnen und Bürger: Die Gasspür-Experten überprüfen die unterirdisch verlegten Erdgasleitungen auf eventuelle Undichtigkeiten. „Das ist eine Tätigkeit mit hoher Verantwortung“, stellt Stephan Albers heraus.

Ein Tablet-PC zeigt dem Gasspürer die Lage der Hoch-, Mittel- und Niederdruckleitungen genau an, sodass die Technik-Experten wissen, wo sie sich auf die Suche machen müssen. „Hochdruckleitungen werden jedes Jahr überprüft“, sagt Stefan Kretschmer, verantwortlich für Netzüberwachung bei Gasnetz Hamburg. „Bei niedrigeren Druckstufen sind es alle zwei bis vier Jahre.“ In diesem Jahr werden insgesamt rund 2.500 Kilometer Erdgasleitungen in Hamburg überprüft.

Die Gasspürer führen eine Messsonde vor sich her, welche die Luft über dem Boden absaugt. Das Gasspürgerät tragen sie wie einen Rucksack auf dem Rücken und es schlägt sofort an, wenn auch nur die kleinste Menge Gas in der Luft erkannt wird. Das Gerät ist so sensibel, dass es im ppm-Bereich (Parts per million) messen kann. „Bildlich gesprochen könnte das Gerät unter einer Million Tennisbällen den einen erkennen, der rot ist“, erläutert Stephan Albers. Wenn das Gasspürgerät anschlägt, lokalisieren und klassifizieren die Gasspürer den Schaden, sodass die Bautrupps von Gasnetz Hamburg diesen schnell beheben können.